Verfasst von: usa2009hala | 28. Oktober 2009

24.okt – Irgendwann ist dann doch Schluss

Wir schlafen wieder länger als erwartet. Irgendwie sind wir in New York nie so wirklich früh aus den Federn gekommen. Lag wohl etwas an der Zeitverschiebung, aber definitiv auch an dem dunklen Zimmer. So gut wie kein Lichteinfall.

Naja, wir nutzen die letzten Stunden, um noch mal die 5th und andere Häuserschluchten entlang zu schlendern.

Leichte Regengüsse wiederholen sich in regelmäßigen Abständen. Aber wir fliegen heute ja zum Glück heim ;-)

Kurz vorm Abflug

Alle Transfers verlaufen ohne Probleme.

Nur unser Flug aus New York fliegt eine Stunde verspätet los auf Grund anhaltender „thunderstorms“, wie der Pilot verlauten lässt. Es ist dann auch ein sehr wackliger Flug in den ersten beiden Stunden. Aber wir kommen sicher in London an. Letzter Halt: München.

Irgendwie würden wir jetzt gerne das nächste Ziel ansteuern.

Aber es wird das letzte sein.

tour de usa – it was amazing.

Verfasst von: usa2009hala | 23. Oktober 2009

23.okt – Top of the Rock und runter geht’s mit den Temperaturen

Am Vormittag geht’s rauf aufs Rockefeller Center mit Blick auf den Central Park. Jetzt sehen wir, dass der indian summer doch langsam Einzug hält.

Der künstlich angelegte Central Park

Und auf der anderes Seite wird klar, wie groß das Empire State Building im Vergleich zu den anderen Wolkenkratzern ist. Wie groß muss da erst das World Trade Center gewesen sein?

Da waren wir vorgestern ;-)

Nach ein paar Fotos und einigen Windböen geht’s wieder 70 Etagen tiefer. Wir schauen uns die NBC Studios an. Interessant, was hier so alles gedreht wurde: Alf, Flipper, A-Team, Columbo, Friends, Scrubs und noch vieles mehr.

Dann teilen wir uns auf. Kathi und Roberto schauen sich das Museum of Natural History an. Kate und Daniel gehen ins Museum of Modern Art und in die Radio City Music Hall Stage Door Tour.

Radio City Music Hall - Stage

Um 17 Uhr treffen wir uns wieder gemeinsam im Süden von Manhattan und schauen uns Bodies…The Exhibition an.

Ja, heute müssen wir uns viel in-door aufhalten, denn es hat deutlich abgekühlt. Wolkenverhangen ist der Himmel. Ein Bild, dass wir so schon gar nicht mehr kannten. Man hat uns erzählt, so etwas soll es in Deutschland öfter geben. In zwei Tagen werden wir uns davon einmal ein genaueres Bild machen, wenn wir Amerika für unbestimmte Zeit verlassen.

Am Abend ist jedenfalls noch shopping-time. Im Century 21. Eines wird bald klar. Hier müssen wir wieder hin.

„Sind wir Outlet oder in New York?”, fragen wir uns.

Nach einem langen Tag gehen wir noch in Little Italy essen. Pizza und Pasta. Wie soll es auch anders sein?

Morgen ist Abflug. Der Regen hält Einzug und peitscht unregelmäßig an unser Hotelfenster. Der New York Pass hat seine drei Tage überstanden und liegt nun im Papierkorb.

Morgen ist Abflug. Um 21.05.

Wir gehen schlafen. Ein letztes mal.

Verfasst von: usa2009hala | 23. Oktober 2009

22.okt – Einmal um Manhattan und wieder mittendrin

Wir erwischen gerade noch die Circle Line um 10h. Wir sind wieder einmal nicht rechtzeitig aus dem Bett gekommen.

Eine 3-stündige Schiffsfahrt rund um Manhattan folgt. Sonnig, beeindruckend und informativ.

Wir fahren vorbei an der Südspitze von Manhattan,

Da standen auch mal die Zwillingstürme mittendrin

vorbei an der Freiheitsstatue,

Statue of Liberty

unter der Brooklyn Bridge durch,

Brooklyn Bridge

und noch viele Meilen weiter.

Mit dem New York Pass schauen wir uns dann gleich noch das „Inteprid Sea, Air and Space Museum“ an. Unter anderem schlängeln wir uns durch ein U-Boot und sehen die Concorde von außen wie auch von innen.

Die fliegt nicht mehr

Dann fahren wir mit der Subway an die Südspitze von Manhattan. Endstation „South Ferry“. Hier mieten wir uns Fahrräder. Der NY-Pass machts möglich ;-)

Am Seaport

Wir erkunden den Financial District, Seaport, Chinatown, Little Italy, Ground Zero und die Wall Street.

Auf dem Fahrrad. Auf dem Broadway.

Schon toll, wie schnell man mit dem Fahrrad so rumkommt. Und wir sind uns einig: Wenn wir wieder kommen, dann werden wir uns Fahrräder für mehrere Tage mieten. Macht Spaß und man kommt schnell von A nach B.

Am Abend sind wir dann noch im Madame Tussaud´s und schauen uns Wachsfiguren an. Endlich sehen wir Stars. Wenn auch nicht lebendig, so doch zumindest in Lebensgröße. Sehr interessant. Finden wir. Und mit dem NY Pass wieder freier Eintritt. Der hat sich schon längst rentiert ;-)

Noch ein McFlurry und Cookies vom McDonalds am Times Square und ab ins Hotel, denn morgen wollen wir endlich mal früher raus. Es wird 1:15 bis wir wieder alle im Bett sind.

Verfasst von: usa2009hala | 23. Oktober 2009

21.okt – Central Park, Met, Empire State Building und Times Square

Wir gehen erst mal frühstücken. Gleich um die Ecke. Dann gehen wir bis zur 7th Avenue und rauf zum Central Park. Dort leihen wir uns für 3 Std. Fahrräder aus, fahren bis zum Metropolitan Museum of Art und lösen hier zum ersten mal unseren 3-tägigen New York Pass ein. Hier gibt es Artefakte und Kunstgegenstände von sämtlichen Kulturen und Weltmächten.

Temple of Dendur

Ägypten, Griechenland, Rom, Assyrien um nur einige wenige zu nennen. Dann geht’s weiter durch den Central Park. Für 30min genießen wir dann noch in der Wiese die Sonne. Umgeben von Wolkenkratzern.

Irgendwo im Central Park

Wir geben die Räder zurück und laufen zum Empire State Building.

Sonnenuntergang über Manhattan

Aus der 86. Etage  beobachten wir (mal wieder) einen Sonnenuntergang und dann macht New York die Lichter an. Fantastisch.

Nachdem wir wieder am Fuße der Wolkenkratzer stehen, marschieren weiter zum Times Square, an dem wir uns mit Daniel und Claudia zum Abendessen treffen.

Der Abend bleibt unvergessen.

Mehr Taxis oder Leuchtreklamen?

Wir schlafen bis 10.20 Uhr. Dann gehen wir zum Times Square, um unsere New York Pässe zu holen. Dann gehen wir gen Süden.

Plötzlich mitten auf dem Broadway unter Millionen Menschen hören wir diesen Ausruf: „Kaaaaaate!“, schallt es aus irgendeiner Richtung. Und nochmal „Kaaaaaaaaate!“. Erst sind wir uns unsicher, doch dann sehen wir auf einem Sightseeing Bus tatsächlich Brunners. Daniel und Claudia. Wahnsinn, New York ist eben doch nicht so groß, wie viele denken. Welch eine Freude für uns sechs!

Anschließend geht es weiter bis zum City Hall Park, wir biegen in westliche Richtung ab und befinden uns schnell auf der Brooklyn Bridge.

Am Anfang der Brooklyn Bridge

In Brooklyn angekommen, nehmen wir an einer geführten Tour durchs Bethel teil. Sehr persönlich. Denn wir vier sind die einzigen in der Gruppe. Dann dürfen wir uns noch das Bossert Hotel anschauen. Sehr beeindruckend.

Auch entlang der Brooklyn Heights begleitet uns eine atemberaubende Stimmung. Die Sonne geht langsam hinter Manhattan unter.

Sunset von Brooklyn Heights aus betrachtet

Wir gehen noch in Brooklyn essen und gehen dann den gesamten Weg zurück zu unserem Hotel.

Brooklyn Bridge bei Nacht

20 km und mehr sind wir heute gelaufen. Die Schuhe halten ;-)

Verfasst von: usa2009hala | 23. Oktober 2009

19.okt – Abschied von daheim. Aber da war noch was…

Abschied

Der heutige Tag ist schnell erzählt. Wir geben am Vormittag unser liebgewonnenes Zuhause schweren Herzens zurück. Dann werden wir zum Flughafen gebracht. Wir fliegen. Irgendwie wissen wir nicht so recht….

Ist es nun vorbei? Oder nicht?

Es fühlt sich an wie Abschied.

Es war eine schöne Zeit. Mit dem Wohnmobil und wo es uns überall hingebracht hat.

Wir landen in New York. Mit dem Taxi geht es in 30min zu unserem Hotel in Manhattan.

Eigentlich wäre der Eintrag hier zu Ende. Aber wir müssen noch erwähnen, wie „luxury“ unser Hotel ist ;-)

Wir fliehen erst mal zum nächsten Fast Food.

Als wir wieder kommen ist es nur noch halb so schlimm.

Wir erinnern uns, dass unser Hotel zentral liegen und sauber sein sollte. Beides ist der Fall.

Verfasst von: usa2009hala | 23. Oktober 2009

18.okt – Gilroy

Heute ist zugleich auch unser letzter Tag mit unserem heimisch gewordenen Wohnmobil. Zwischen 10 und 18 Uhr wird geschaut, anprobiert, bezahlt. Die Zeit vergeht schnell. Zu schnell. Gerade mal das halbe Gelände haben wir durchforsten können. Zwei, drei Stunden mehr hätten wir noch gut vertragen können ;-)

Die Läden haben leider schon wieder geschlossen

Da es vom shoppen keine Fotos gibt, zeigen wir euch mal, wie unser Wohnmobil von innen aussieht.

(Aus-)Sicht nach hinten

Jetzt beginnt die weniger schöne Zeit. Wir müssen alles packen und morgen Vormittag das Wohnmobil in Oakland zurückgeben.

Aber einen Trost gibt es, wie Daniel im Urlaub oft zu sagen pflegte: „Wenn wir fliegen, ist es noch nicht vorbei.“

tourdeusa continues

Verfasst von: usa2009hala | 23. Oktober 2009

17.okt – Carmel

Wir starten wieder früh. Wir hoffen auf gutes Wetter in Carmel. Wir fahren den Highway No.1. Eine traumhafte Küstenstraße entlang dem Pazifik. Am Ende geht es durch die gebirgige Küstenlandschaft Big Sur. Die Wellen peitschen an die Felsen. Buchten eröffnen uns wunderschöne Blicke. Wir sind uns einig: Auch unsere Fahrten sind ein Erlebnis. Ganz nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel.

Unterwegs ziehen immer wieder Nebel- und tiefe Wolkenschwaden an uns vorüber. Wie wird wohl das Wetter?

Dann erreichen wir Carmel. Und wir haben Glück. Der Himmel ist frei. Und Carmel begeistert uns sofort. Wir frühstücken direkt am Ocean Drive. Natürlich mit Blick auf den weißen Strand.

Die Mädels rätseln, ob sie wohl heute einen Star sehen, denn das angenehme Klima (300 Sonnentage) und die hohe Lebensqualität wissen viele Prominente zu schätzen.

Der Weg zum schönsten Strand

Wir verbringen den Tag wieder am Strand. Das Meer ist hier noch mal kälter. Eiskalt! Geschätzte 15 Grad. Die Wellen sind ideal. Die Jungs reiten die Wellen und hätten auch gern ein Board wie die vielen Surfer, die sich hier versammelt haben. Wir gehen den Strand auf und ab und am nördlichen Ende der Bucht entdecken wir einen großen Golfplatz. „Hier würde ich das Golfen auch anfangen“, meint Roberto.

Weißer Strand

Auch hier am Strand wieder angespülte Algen. Fragezeichen kreisen über unseren Köpfen, die am Abend dann aber zu Ausrufezeichen werden.

Beinahe kitschig, aber romantische Realität

Nach dem bisher schönsten Sonnenuntergang unseres Urlaubs gehen wir aufwärts in die Kleinstadt. Hier gibt es so gut wie keine Laternen. Einen Mond suchen wir auch vergebens. Wir haben unsere Taschenlampe dabei. Als wir dann noch einen Cocktail bestellen, erfahren wir, dass es am Dienstag hier einen schweren Sturm gegeben hat. Ein Sturm, der aus Japan kam. Deshalb auch die angespülten Mengen an Algen. Jetzt wird uns einiges klar. Dieser Sturm ist diese Tage hier Gesprächsthema Nummer 1.

Wir müssen aber nicht länger darüber reden, ziehen das Fazit, dass es uns hier sehr gut gefallen hat und freuen uns auf morgen. Shoppen im Outlet Center in Gilroy.

Verfasst von: usa2009hala | 23. Oktober 2009

16.okt – Pismo Beach

Wir starten wieder früh und sind schon gespannt auf Pismo Beach. Wir fahren auf gut Glück an den Campground Pismo Coast Village RV Resort. Und haben Glück. Der letzte freie Platz gehört uns. Der Campground ist jetzt voll. Wir genießen ein outdoor-Frühstück. Natürlich treu neben unserem Wohnmobil. Es ist jetzt schon heiß. Also schnell rein ins Badeoutfit und direkt ab zum Strand. Hier sind wir ein wenig schockiert, da er an vielen Stellen voll von Algen ist.

Wir halten uns also nicht den ganzen Tag am Meer auf, aber die Jungs testen auch hier wieder Temperatur und Wellen des Pazifiks. Deutlich kälter als am Venice Beach.

Hier sonnen sich Autos am Strand

Hier am Pismo Beach dürfen Autos auf den Strand fahren und viele Familien haben es sich hier mit ihrer Picknickausrüstung gemütlich gemacht. Wir probieren das mit unserem WoMo mal lieber nicht aus, denn Pismo soll nicht unsere letzte Station sein.

Möwen haben freien Zutritt

Den heißen Nachmittag verbringen bzw. verschlafen wir dann noch am Pool.

Nach einem schönen sunset wird unsere Wohnmobilabschieds-Tournee eingeleitet: Heute wird das letzte mal gegrillt. Unser Grill hat gute und treue Dienste geleistet. Es ist dunkel, aber Roberto hat Feuer gemacht – Lagerfeuer. Das Essen schmeckt und die Jungs sitzen oben ohne am Tisch. Kaum zu glauben, dass zur gleichen Zeit in der Heimat Schal, Mütze und Handschuhe die Leute schmücken.

Wir wollen nicht zurück.

Wir wollen nach Carmel. Morgen.

Verfasst von: usa2009hala | 16. Oktober 2009

15.okt – Venice Beach

Und siehe da. Die Sonne lacht mit jeder Minute mehr in den Tag.

Wir fahren ein kleines Stück nach Norden. Ziel: Venice Beach.

Hier gefällt es uns. Wir schlendern vorbei an zahllosen Verkaufsläden und an großen Flächen für verschiedenste Sportarten.

Muscle Beach

Bodybuilding am Muscle Beach, Paddle Tennis, Basketball, Fahrradfahrer, Skater und Läufer. Hohe Palmen, feiner Sandstrand und der tiefblaue Pazifik säumen das Geschehen.
Entlang der Promenade

Andere nennen es Urlaub….

Wir auch.

Natürlich hüpfen die Jungs ins kalte Nass, das nicht so kalt ist, wie vermutet.

Meterhohe Wellen sind auch inklusive. Wie auch der Spaßfaktor.

Die Mädels schlafen und werden dabei auch noch braun.

Kurz bevor wir wieder aufbrechen retten wir noch jemanden aus dem Wasser.

A feel mayday

Wir sind Baywatch. Aber nur für die Kamera. Wie gesagt: Wir arbeiten an unserem Star-Status ;-)

Mitch alias David Hasselhoff

Crazy guys am Venice Beach, die neuesten Trendsportarten und Sänger, die es mal nach ganz oben bringen wollen.

Wir schauen noch kurz den Basketballern zu, bevor wir nach Santa Barbara aufbrechen.

Dort kehren wir noch ein in die  „California Pizza Kitchen“, aber Pizza bestellt keiner von uns. Schmecken tut es uns wieder.

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