Wir starten wieder früh. Wir hoffen auf gutes Wetter in Carmel. Wir fahren den Highway No.1. Eine traumhafte Küstenstraße entlang dem Pazifik. Am Ende geht es durch die gebirgige Küstenlandschaft Big Sur. Die Wellen peitschen an die Felsen. Buchten eröffnen uns wunderschöne Blicke. Wir sind uns einig: Auch unsere Fahrten sind ein Erlebnis. Ganz nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel.
Unterwegs ziehen immer wieder Nebel- und tiefe Wolkenschwaden an uns vorüber. Wie wird wohl das Wetter?
Dann erreichen wir Carmel. Und wir haben Glück. Der Himmel ist frei. Und Carmel begeistert uns sofort. Wir frühstücken direkt am Ocean Drive. Natürlich mit Blick auf den weißen Strand.
Die Mädels rätseln, ob sie wohl heute einen Star sehen, denn das angenehme Klima (300 Sonnentage) und die hohe Lebensqualität wissen viele Prominente zu schätzen.

Wir verbringen den Tag wieder am Strand. Das Meer ist hier noch mal kälter. Eiskalt! Geschätzte 15 Grad. Die Wellen sind ideal. Die Jungs reiten die Wellen und hätten auch gern ein Board wie die vielen Surfer, die sich hier versammelt haben. Wir gehen den Strand auf und ab und am nördlichen Ende der Bucht entdecken wir einen großen Golfplatz. „Hier würde ich das Golfen auch anfangen“, meint Roberto.

Auch hier am Strand wieder angespülte Algen. Fragezeichen kreisen über unseren Köpfen, die am Abend dann aber zu Ausrufezeichen werden.

Nach dem bisher schönsten Sonnenuntergang unseres Urlaubs gehen wir aufwärts in die Kleinstadt. Hier gibt es so gut wie keine Laternen. Einen Mond suchen wir auch vergebens. Wir haben unsere Taschenlampe dabei. Als wir dann noch einen Cocktail bestellen, erfahren wir, dass es am Dienstag hier einen schweren Sturm gegeben hat. Ein Sturm, der aus Japan kam. Deshalb auch die angespülten Mengen an Algen. Jetzt wird uns einiges klar. Dieser Sturm ist diese Tage hier Gesprächsthema Nummer 1.
Wir müssen aber nicht länger darüber reden, ziehen das Fazit, dass es uns hier sehr gut gefallen hat und freuen uns auf morgen. Shoppen im Outlet Center in Gilroy.